Vielen Menschen schlagen vor allem die nasskalten Tage im Herbst und Winter auf die Gelenke- zu dieser Zeit leiden sie besonders unter Gelenkschmerzen. Verantwortlich dafür sind häufig grippale Virus-Infekte oder entzündliche Gelenk-Erkrankungen wie Gicht oder Rheuma. 

 

Gelenkschmerzen im Winter

Vielen Menschen schlagen vor allem die nasskalten Tage im Herbst und Winter auf die Gelenke- zu dieser Zeit leiden sie besonders unter Gelenkschmerzen. Verantwortlich dafür sind häufig grippale Virus-Infekte oder entzündliche Gelenk-Erkrankungen wie Gicht oder Rheuma. In den meisten Fällen schmerzen die Wirbelsäule oder die Knie- und Hüftgelenke. Von Patient zu Patient ist es dabei unterschiedlich, wie stark sich die Schmerzen genau äußern: Von leichten, ziehenden Schmerzen bis hin zu akuten, massiven Beschwerden mit starker Bewegungseinschränkung der Gelenke.

Ärzte bestätigen, dass es einen Zusammenhang zwischen plötzlichen Änderungen des Wetters vom Hoch- zum Tiefdruckgebiet und der Intensität der Schmerzen gibt. Hier spielen eine hohe Luftfeuchtigkeit, ein sinkender Luftdruck und eine abnehmende Temperatur eine entscheidende Rolle. Doch auf die Frage warum Nässe und Kälte schlecht für die Gelenke ist, gibt es wissenschaftlich betrachtet keine belegbare Antwort. Experten vermuten allerdings, dass Umschwünge des Wetters dazu führen, dass entzündete Gelenke anschwellen und die Schmerzrezeptoren gereizt werden.

Durch die starken Gelenkschmerzen in der kalten Jahreszeit kommt es bei vielen Betroffenen zu einem „Schonungsverhalten“: Sie bewegen sich nur wenig, um die Schmerzen zu lindern. Doch genau das ist der falsche Weg: Gelenke brauchen Bewegung! Durch eine wechselnde Be- und Entlastung wird der Stoffwechsel verbessert, was vorteilhaft für die Gelenke ist.

Unsere Tipps für Sie, um Gelenkschmerzen zu lindern:

  • Täglicher Spaziergang mit warmer, wind- und wasserfester Kleidung
  • Anschließend: Sauna-Gang oder ein warmes Bad
  • Schwimmen oder Wasser-Gymnastik
  • Fahrradfahren
  • Nordic-Walking
  • Kalte Quarkwickel auf das Gelenk streichen und ca. 20 Min. einwirken lassen
  • Massagen der betroffenen Gelenke
  • Heizkissen oder Wärmflasche auf das Gelenk
  • Grünen Tee, Tee aus Brennnesseln oder Tee aus Weidenrinde trinken
  • Mehr Fisch (Lachs oder Makrele) essen – weniger rotes Fleisch
  • Möglichst viel Obst und Gemüse essen
  • Vollkornbrot statt Brötchen oder Toast essen