Immer mehr Menschen nutzen im Alltag einen Rollator als Hilfsmittel, um sich mehr Freiheit zu verschaffen. Gerade nach einer Operation oder einem Sturz kann der Rollator eine große Hilfe bei starken Gelenkschmerzen, Gleichgewichtsstörungen oder schwachen Beinen sein. Selbstständig Besorgungen machen zu können, bedeutet für viele ältere Menschen eine Verbesserung der Lebensqualität.

Sicherer Umgang mit dem Rollator

Immer mehr Menschen nutzen im Alltag einen Rollator als Hilfsmittel, um sich mehr Freiheit zu verschaffen. Gerade nach einer Operation oder einem Sturz kann der Rollator eine große Hilfe bei starken Gelenkschmerzen, Gleichgewichtsstörungen oder schwachen Beinen sein. Selbstständig Besorgungen machen zu können, bedeutet für viele ältere Menschen eine Verbesserung der Lebensqualität.

Was viele allerdings nicht wissen: Der Rollator kann auch zu Haltungsschäden führen! Warum? Experten warnen davor, dass der Rollator dazu verführt, ihn viel öfter zu verwenden, als eigentlich nötig. Das führt zu Haltungsschäden. Eine weitere Konsequenz daraus ist, dass sich Betroffene beim Gehen mit der Zeit immer weniger zutrauen, obwohl sie eigentlich viel mehr könnten. Je stärker und häufiger der Rollator als Stütze benutzt wird, umso größer ist die Gefahr einen Rundrücken zu bekommen. Daher ist es wichtig – je nach individuellen Möglichkeiten – immer wieder zu versuchen kurze Strecken auch ohne Rollator zurückzulegen oder vielleicht mit einem Gehstock.

Damit Betroffene mit dem Rollator möglichst aufrecht gehen, sollten in regelmäßigen Abständen die Höheneinstellungen überprüft und richtig eingestellt werden, zum Beispiel ob die Griffe mindestens auf der Höhe der Handgelenke sind. Dies kann von einem Orthopäden oder einem Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Ebenfalls wird zu einem täglichen Training der Schultermuskeln und Schulterblatt-fixierenden Muskeln geraten, um Spannungen zu lösen und eventuellen Haltungsschäden vorzubeugen, zum Beispiel:

  • Schulterblätter bei aufrechtem Oberkörper nach hinten unten ziehen
  • Sich aus dem aufrechten Stand soweit nach oben strecken wie es geht
  • Mit möglichst weit nach hinten unten gezogenen Schultern seitlich die Arme heben